Deutsche Telekom erwägt neue Wege beim Breitbandausbau

Nach ersten Erfahrungen in Österreich plant die Deutsche Telekom nun völlig neue Wege zur Erschließung der Haushalte in der Fläche an breitbandiges Internet…

Deutsche Telekom erwägt neue Wege beim Breitbandausbau

Wie in Österreich bereits umgesetzt (siehe golem.de), plant die Telekom nun auch in Deutschland Haushalte per 5G an breitbandige Internetversorgung anzuschliessen. Dies würde die enormen Ausbaukosten für den Mobilfunkausbau deutlich refinanzieren.

Weitergehende Ideen für Deutschland

Allerdings denkt die Telekom noch viel weiter. Hier kommen zwei wesentliche Faktoren ins Spiel:

Zum einen die Mobilfunkabgabe (wir berichteten), Zum anderen der Recycling-Aspekt. Da es in Deutschland seit geraumer Zeit bindende Regelungen gebe, bei Tiefbaumaßnahmen alle betroffenen Anbieter zu beteiligen, böte sich für die Telekom die Möglichkeit, die nun nichtmehr benötigten Kupferkabel zu entfernen und als „Altmetall“ wieder zu verkaufen. Klingt erstmal etwas abstrus, aber wie uns ein Telekom-Sprecher versicherte, eine durchaus lukrative Maßnahme zur Refinanzierung. Aktuell liegt der Preis je KG bei 4,5 bis 5 €, was angesichts der verlegten Menge an Kabeln durchaus relevant wird. Angesichts der durch die Telekom angeschlossenen Haushalte und dadurch zwangsweise verlegten Kilomter Kupferkabel sollte das aber durchaus eine relevante Größenordnung sein. Eine entsprechende Anfrage an die Pressestelle der Telekom ist gestellt, wurde leider noch nicht beantwortet.
Vergleiche mit der Deutschen Bahn liegen aber Nahe, dort wurden Sonderermittler damit beschäftigt, dem Kupferkabelklau Einhalt zu gebieten. Dort werden sogar Kabel mit DNA-ähnlicher Signatur versehen, um Diebe zu überführen. Dies Unterstreicht den Wert dieser wertvollen Ressourcen.

Quelle: TheGeise

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